Integrierte Versorgung
Die ersten 2 Jahre Integrierte Versorgung verliefen sowohl seitens der Einschreibezahlen als auch der Ergebnisse sehr zur Zufriedenheit aller, so dass das Verfahren ausgerollt wurde. Struktur und Ergebnis sind im Qualitätsbericht 2006 zusammengefasst.
Nach 4 Jahren konnte 2008 auch aus Routinedaten der Krankenkassen eine erhebliche Qualitätsverbesserung neben Einsparungen nachgewiesen werden. Daher wird der Vertrag auch nach der Anschubfinanzierung weiter fortgesetzt und entwickelt.
Mit der Gesundheitsreform 2004 wurde
der integrierten Versorgung, geregelt in den §§140a ff des Fünften
Sozialgesetzbuchs, eine bessere finanzielle Ausstattung gewährt. Damit
bestand eine Grundlage für eine dringend benötigte Förderung
des Netzwerkes Diabetischer Fuß Köln und Umgebung. Seit Oktober 2003
fanden Gespäche mit verschiedenen Krankenkassen statt, die nach mehr als
1 1/2 Jahren schließlich erfolgreich waren.
Es ist der Prototyp
des Netzwerkes Diabetischer Fuß mit dem Anspruch, die Menschen mit DFS
in einer Region zu versorgen mit den Leitprinzipien:
- hochwertig (erfahrene
Behandler, gute Zusammenarbeit = Integration, Qualitätskontrolle, Transparenz)
- flächendeckend (möglichst viele Patienten werden erreicht)
- wirtschaftlich (Organisation unter ökonomischen Gesichtspunkten)
Das gelingt durch den Abschluß von Verträgen mit allen großen
Kassen und Einbeziehung aller engagierten Leistungserbringer einer Region.
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